Wellington - die Hauptstadt der Nordinsel Neuseelands
Auch wenn die im Süden der Nordinsel Neuseelands gelegene Stadt Wellington sehr viel weniger Einwohner hat als Auckland, so ist sie dennoch die Hauptstadt des Landes. Sie ist der zweitgrößte Ballungsraum der Insel. Wellington besticht vor allem durch die malerische Landschaft, die das Stadtbild und die nähere Umgebung prägt. Denn im Süden befindet sich ein wunderschöner Naturhafen, während sich im Norden der Stadt saftig grüne Hügellandschaften erstrecken.
Wellington ist direkt an der südwestlichen Spitze der Nordinsel Neuseelands gelegen. Durch die Cookstraße, eine Wasserstraße, wird sie von den Marlborough Sounds auf der Südinsel getrennt. Im nördlichen Gebiet der Stadt liegen die weißen Sandstrände der Kapiti Coast, die zum Baden und Sonnen einladen. Im Nordwesten befinden sich herrliche Hügellandschaften. Der steile Anstieg der Landschaft führt dazu, dass die hier gelegenen Stadtteile meist höher liegen als der Stadtkern selbst. Dafür liegen die im Südosten gelegenen Stadtteile weitaus tiefer als der Stadtkern.
In Wellington herrscht gemäßigtes Klima. Dadurch, dass die Stadt direkt am Meer liegt, bietet sie jedoch auch eine größere Angriffsfläche für Winde. Dies brachte Wellington auch den Spitznamen Windy Wellington ein. Die eher seltenen Niederschläge treten vor allem in den Wintermonaten auf. In den Sommermonaten herrschen in Wellington gemäßigte Temperaturen zwischen 13 und 20 Grad. Im Winter hingegen muss man sich mit niedrigeren Temperaturen zwischen 5 und 12 Grad zufriedengeben.
Besonders für kulturell interessierte Urlauber hat die Stadt Wellington sehr viel zu bieten. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall im Te Papa, dem Nationalmuseum des Landes. Der botanische Garten Wellingtons lädt auf Entdeckungsreise in die Natur ein. Außerdem sollte man sich auch die vielen alten Gebäude in Wellington ansehen, die von der Geschichte und Kultur des Landes erzählen.